Wie gesund ist Stadthonig?

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In Karl’s Garten, direkt an einem der Verkehrsknotenpunkte der Wiener City, stehen ein paar Honigbienenstöcke. Im Sommer zeigt sich im angrenzenden Resselpark der Lavendel in voller Schönheit. Ein Blütenparadies, das von den fleißigen Bienen auch mit Begeisterung wahrgenommen wird. Aber – kann das, was hier, direkt neben tausenden vorbeifahrenden Autos gesammelt wird, schadstofffreier Lavendel-Nektar sein? Und der Honig, der daraus entsteht – ist der gesund?

 

 

Untersuchungen zeigen, dass der von Bienen gesammelte Nektar so frisch ist, dass sich dort kaum Umwelt-Schadstoffe sammeln konnten. Etwaige vorhandene, fettlösliche Schadstoffe werden teils schon im Bienenkörper und später auch vom Wachs der Honigwaben entfernt. Und sicher tragen auch das gesteigerte Umweltbewusstsein der städtischen Bevölkerung, die Verwendung von Katalysatoren, e-Cars und der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ihres dazu bei, dass Stadtbienen schadstofffreien, gesunden Honig produzieren können. Übrigens ist die Stadt auch deshalb ein wunderbarer Lebensraum für Bienen, weil in den Grünanlagen weitgehend auf Pestizide verzichtet wird – ein Anliegen der Bienenschützer, das auch von jedem „Balkongärtner” einfach umgesetzt werden kann.

Wie auch Sie ganz einfach Ihren Beitrag zum Bienenschutz leisten können, erfahren Sie in diesem Buch:
Cover • Rettet die Bienen!

Rettet die Bienen!
Bunte Lebensräume für Stadtbienen

von Inga Wulf
Verlag avBUCH • ISBN 978-3-8404-3027-5
80 Seiten • € 14,95
→ Hier bestellen

 

 

 

 

 

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